Lokschuppen Herzberg

Dokumentation

Niederlausitzer Eisenbahn

Hier eine kleine Übersicht der Eigentümer und Betreiber




Mit der Rumpelkiste durch die Niederlausitz



Die Niederlausitzer Eisenbahn-Gesellschaft (NLE) wurde am 18. Februar 1896 von der Gesellschaft für Bau u. Betrieb von Eisenbahnen Henning, Hartwich & Co. in Berlin sowie den Kreisen Luckau, Lübben und Schweinitz (in Herzberg) gegründet. Wegen unbefriedigender Umsätze beauftragte die NLE die Allgemeine Deutsche Eisenbahn-Betriebs-GmbH (ADEG), ab 1. Oktober 1921 den Betrieb auf ihre Rechnung zu führen.

 


Die AG für Verkehrswesen übernahm 1926/27 die ADEG und blieb bis 1945 der Mehrheitsaktionär. Dann folgte 1946 die Enteignung in der Sowjetischen Besatzungszone und die Unterstellung der Gesellschaft unter die Hauptverwaltung der Provinzialbetriebe Brandenburg, von den sie am 1. April 1949 an die Deutsche Reichsbahn überging.


Die ursprünglich in Luckau angesiedelte Betriebsleitung wurde bereits Ende 1902 nach Lübben verlegt, wo auch der Sitz der Gesellschaft war, bis er nach Berlin verlegt wurde. Die 113 km lange normalspurige Nebenbahnstrecke beginnt in Beeskow, der heutigen Kreisstadt des Landkreises Oder-Spree, und führt in südwestlicher Richtung durch den nördlichen Spreewald im Landkreis Dahme-Spreewald. Hier kreuzt sie in der Kreisstadt Lübben die Hauptbahn Berlin – Cottbus und erreicht über Luckau den Bahnhof Uckro (heute Luckau-Uckro), wo sie die Hauptbahn Berlin – Dresden erreicht. Weiter geht es durch den Höhenzug des Fläming nach dem Stadtbahnhof von Herzberg, dem Verwaltungssitz des Landkreises Elbe-Elster, überquert die Schwarze Elster und endet in dem wichtigen Bahnknotenpunkt Falkenberg.


Der Bahnverkehr begann auf dem kurzen Abschnitt Luckau – Uckro am 20. Dezember 1897. Am 3. März 1898 dehnte er sich nach Nordosten bis Lübben und am 15. März 1898 nach Südwesten bis Falkenberg aus. Mit dem letzten Teilstück Lübben – Beeskow war die gesamte Bahnlinie am 24. November 1901 vollendet.


Fast einhundert Jahre fuhren die Züge durch die Niederlausitz. Um die Jahreswende 1993/94 kam es zu ersten Einschränkungen im Güterverkehr . Im Jahre 1995 endete am 28. Februar der Personenverkehr zwischen Luckau und Uckro, am 27. Mai zwischen Uckro und Herzberg Stadt sowie Beeskow und Lübben Süd. Am 1. Juni 1996 wurde die Verbindung Lübben – Luckau aufgegeben und am 18. April 1998 auch der letzte Abschnitt von Herzberg Stadt nach Falkenberg.


Anschließend erwarb die DRE -Deutsche Regionaleisenbahn GmbH die Strecke und führt mit Triebwagen einen touristischen Verkehr durch mit dem Ziel, hier den Schienenweg dauerhaft zu erhalten.

Weitere Infos bei http://de.wikipedia.org/wiki/Niederlausitzer_Eisenbahn

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